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... kassieren, wächst von Jahr zu Jahr.“ Die Unfallstatistik des abgelaufe nen Jahres bestätigt das Prä sidentenlob. Denn erstmals seit dem Jahre 1953, als sich noch vergleichs weise bescheidene 4,2 Millio nen Fahrzeuge auf den bun desdeutschen Straßen tum melten, mußten weniger als 12 000 Verkehrstote regi striert werden — trotz eines Fahrzeugbestandes, der auf 27,8 Millionen Einheiten an gestiegen ist. Noch im Jahr 1970 gab es ei ne wahrhaftige Schreckensbi lanz mit fast 20 000 Verkehrs toten. Doch danach ging es mit den Totenzahlen abwärts. Die Gründe: Es kam die — wenn auch nicht sonderlich gut befolgte — Anschnall pflicht, das Straßennetz wur de ausgebaut, neuralgische Unfallschwerpunkte wurden teilweise eliminiert, die Autos selbst gerieten immer sicherer, Fußgängerzonen sorgten für Trennung zwischen Autos und Menschen, und offen sichtlich trägt auch die Arbeit der diversen Institutionen auf dem Gebiet der Verkehrssi cherheit allmählich Früchte. „Verkehrssicherheit“, so re sümierte einmal Ex-Verkehrsminister Kurt Gscheidle, „war eben noch nie ein Feld für schnelle Erfolge.“ Für die auf diesem Gebiet besonders engagierte Deutsche Verkehrs wacht ist das Jahr 1981 und die positive Unfallbilanz auch ein „Signal für die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges und eine Ermutigung für die künftige Arbeit“. In der Tat kann ...