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... noch bevor. Im kommenden Jahr werde Fiat nicht mehr von der Anomalie des heimischen Marktes profitieren können. Er rechnet mit einer Verkaufseinbusse um etwa 10 %. Was die Zusammenarbeit mit dem Staatsbetrieb Alfa Romeo betrifft, unterstrich Agnelli, dass es in der gegenwärtigen Situation zwar richtig sei, bestmögliche Lösungen zur Rationalisierung und Investitionsersparnis zu suchen, dass die Grundsätze der Privatindustrie jedoch diese Basis der Fiat-Philosophie blieben. Vom italienischen Staat habe Fiat bis heute keine Lira erhalten, weshalb von einer Automobilpolitik keine Rede sein könne. Die Entwertung der Lira bringt nach Ansicht Agnellis bescheidene und vorübergehende Vorteile für die Ausfuhr nach der Bundesrepublik Deutschland mit sich, die aber in keinem Verhältnis zu dem inflationsschürenden Effekt der Abwertung stünden. Das Tauziehen zwischen dem Industriellenverband und den Gewerkschaften bezeichnet der Fiat- Präsident als völlig sinnlos, da die beiderseitigen Positionen meilenweit voneinander entfernt seien. Die Regierung müsse selbstverantwortlich die nötigen Entschlüsse fassen. Schlimm sieht es wieder bei Alfa Romeo aus. Nach Angaben der Gewerkschaftsleitung Sinquadri verliert Alfasud an jedem verkauften Auto l'/j bis 2 Mio. Lire. In den Monaten Januar bis September 1981 seien 33 000 Wagen weniger hergestellt worden, als ...