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... sind beide sowieso leise. Naja, nicht ganz. Ein wenig Arbeit hat BMW bei den Geräuschen und der Harmonisierung der beiden Antriebe noch vor sich. Die E- Maschine fiepst noch vernehmlich den Elektrogesang, und der Verbrenner wirkt im Teillastmodus noch unkultiviert. Zudem springt er etwas ruppig ein. Der Vortrieb wirkt dann nicht flüssig. „Da sind wir dran“, antwortet Projektleiter Karsten Breit feld auf die Kritik. „Es ist noch einige Ab stimmungsarbeit zu leisten, bevor wir den i8 nächstes Jahr auf den Markt bringen.“ In Anbetracht dieser Worte wirkt es sensatio nell, wie sich der Öko-Sportler fährt. Das fast paritätisch ausgelegte Fahrwerk liegt exzellent. Der Pilot hat fast das Gefühl, den i8 mit dem kleinen Finger beherrschen zu können, so gering sind Wanken und Un tersteuern, so feinfühlig und leicht reagiert die elektromechanische Lenkung. In sehr schnell gefahrenen Kurven lässt einen der i8 noch Lastwechsel-Unruhe spü ren, die ihm die Ingenieure sicher noch austreiben werden. Der anmachende Zug auf der Hinterachse wird aber hoffentlich bleiben. Was auch schon exzellent funktio niert, ist das Bremspedalgefühl. Fast aus nahmslos alle Elektroautos und Hybride produzieren derzeit noch ein synthetisches und unharmonisches Pedalgefühl. Der Grund liegt in dem schwierig beherrsch baren Übergang zwischen der rein elek trischen ...