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... gefertigt werden konnte, suchte man einen externen Partner – den man schließlich mit Lamborghini gefunden zu haben schien. Leider stellte sich recht schnell heraus, dass ein Auto mit einem Achtzylinder-Rennmotor deutlich zu schwer und zu teuer werden würde. Und als Lamborghini 1977 wieder einmal in finanziellen Schwierigkeiten und zahlungsunfähig war, schien das gesamte Projekt kurz vor Serienanlauf zu kollabieren. Immerhin war in der Zwischenzeit ein Prototyp mit Sechszylinder-Motor entstanden, der den Vorgaben des Vorstandes entsprach und nach intensiven Tests kurz vor Anlauf der Kleinserien-Produktion stand. Als Basis diente ein Gitterrohrrahmen aus Stahl-Rechteckprofilen, an den eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff genietet und verklebt wurde (damals als Ausdruck ganz besonderer Zukunftsorientierung extrem hip). Das Fahrwerk der Straßenversion, das mit dem der späteren Gruppe-4-Rennwagen identisch ist, zeigt echte Rennwagen-Gene mit Doppelquerlenkern, Gasdruck-Stoßdämpfern und verstellbaren Federn. Auch der Mittelmotor mit dahinterliegendem Getriebe, der tiefe Schwerpunkt und eine extrem niedrige Karosserie verdeutlichten, dass der M1 tatsächlich als Rennwagen vorgesehen war. Mit dem M88 Dreiliter-Sechszylinder war zudem ein Motor entstanden, der es im Endstadium seiner Entwicklung in der Gruppe-5 Turbo-Version auf 850 PS bringen ...