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... nur mit einigen Ver ben herumkommandieren können, sondern sich unterhalten. Dann kann man auch verhandeln, und das gehört nun eben einmal zu einer Reise nach Italien. Die Valuta ist knapp, die Devisen, sofern sie es überhaupt gab, reichen eigentlich nur für knapp drei Wochen. Also drücken wir uns an den modernen Hotels vorbei, deren Neon-Leuchtreklame uns schon von weitem winkt und sind auch dank unseres Autos nicht aufs Koffer schleppen in Bahnhofsnähe angewiesen. Selbst in kleineren und mitt leren Orten findet man heute auch ein „albergo pulito e con bon prezzo“, was soviel heißen soll als „ein billiges und sauberes Hotel“. Ich warne jeden, sich ein Zimmer nach der Straße geben zu lassen, sofern diese von Autos befahren wird. Bis in die späte Nacht hinein dringt durch das notgedrungen offene Fenster der Lärm der flanieren den Menschen, und morgens früh ab 5 Uhr scheinen die Fernlaster mit durchdringender Dreiklanghupe direkt durchs Schlafzimmer zu fahren. Sie sind — außer in Rom, Mailand und wahrscheinlich anderen Großstädten, wo man endlich wieder eine „zona silenzio" eingeführt hat — eine Landplage, diese Klaxone, Hupen, Pfeifen und Klingeln, die den Schlaf unnötig verkürzen. Den Schlaf raubt im übrigen der vorzügliche Espresso, der dick wie Tinte in jeder Bar an fast jeder Ecke bereitet wird. Man muß sich an den Geruch des scharf gebrannten ...