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... bewältigt. Sie sind so erfahren, dass bei Pierburg in Neuss schon so mancher Einlasskrümmer für eine neue Motorkonstruktion zur Serienreife entwickelt wurde. Die neue Einspritzdüse - sie wird auch bei der Mehrfacheinspritzung benutzt - verhindert die gefürchtete Dampfblasenbildung durch einen ganz einfachen Trick. Diese Düse ist «fussgespült». Das bedeutet: der Düse wird erheblich mehr Treibstoff zugeführt, als eigentlich für die «Fütterung» des Motors nötig. Das zusätzliche Benzin umspült das Ventil bzw. das Düsensystem, kühlt es und transportiert eventuelle Dampfblasen zurück in den Tank. Beim zweiten Einspritzsystem von Pierburg, der Multi-Point- Anlage «Ecojet M», ist vor dem Einlassventil jedes Zylinders im Saugrohr eine Einspritzdüse eingebaut. So kann das elektronische Motormanagement die Treibstoffmenge noch genauer zuordnen, das stöchiometrische Verhältnis exakter einhalten und ausserdem den Zündzeitpunkt über ein Kennfeld genau bestimmen. Die zahlreichen motorspezifischen Daten erhält die «Black Box» von mehreren neuentwickelten Sensoren im und am Motor. Die Besonderheit der Ecojet M bildet die «Treibstoff-Verteilerleiste»' Einspritzdüsen, Druckregler, Dämpfer, Treibstoffzuführung und elektrische Leitungen sind darin zu einem Bauteil zusammengefasst, das jetzt sehr viel einfacher und vor allem zeitsparender auf den darauf ...