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... ausgelieferten Chassis entstanden. Im Gegensatz zu den Limousinen schaut es damit nicht ganz so sehr nach Al-Capone-Dienstwagen aus, denn nur ein dünnes Stoffverdeck und einknöpfbare Seitenteile schützen die Insassen. In geöffnetem Zustand hält immerhin eine separat aufklappbare zweite Windschutzscheibe über mäßigen Luftzug von den Fondpassagieren fern. Die Fahrgäste vorn kön nen sich durch die querge teilte, ausstellbare Wind schutzscheibe zusätzliche Kühlung verschaffen. Es scheint fast, als hätten die Konstrukteure Mitleid mit den Chauffeuren gehabt, die am mächtigen Volant doch kräftig arbeiten muß ten. Das ist für die zwanzi ger Jahre nichts Unge wöhnliches. Denn obwohl die Chassisbauweise den Karrossiers eigentlich viel Spielraum ließ, ähneln sich die verschiedenen Autos sehr. Customizing, die heute wieder gern gespielte Va riante der Autoverede lung, ist eine Schöpfung jener Zeit. Eine Auf bruchstimmung, die der neuen Welt mehr nam hafte Karosserieschneider als Bundesstaaten be scherte, ließ für jeden Sonderwunsch auch einen Lieferanten zu. Große und längst wieder vergessene Hersteller machten sich über die Duesenberg-Chassis her: Als wohl ältester noch exi stierender Duesenberg- Personenwagen gilt ein Touring mit Fleedwood- Karosserie, Brunn schnei derte hübsche Roadster, Millspaught and Irish lie ferten mächtige ...