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... vor kurzem, ob man, um Spitzentechnologie zu demonstrieren, eine Karosserie aus Karbon ä la Formel 1 realisieren wollte oder ob man nicht besser der Vollaluminiumbauweise mit Space-Frame-Technik den Vorzug gäbe - einem Gebiet, in dem der VW-Konzern über Audi die erforderliche Kompetenz besitzt. Nicht zuletzt aus Kostengründen - Karbon ist sounverschämt teuer, dass es selbst bei einem Auto in dieser höchsten Preiskategorie bei den Kalkulatoren für rauchende Köpfe sorgt - soll die Entscheidung pro Alu gefallen sein. Das macht auch aus der Sicht der Tradition Sinn: Ettore Bugatti war einer der Ersten,die Leichtmetall im Autobau einsetzten (Karosserie, Räder). EIGENER UNTERBAU Hatten die Bugatti-Designerbei der Realisierung der beiden Sportwagenstudien Chiron und Veyron der Einfachheit halber noch auf den Unterbau des Lamborghini Diablo zurückgegriffen (was ihnen auch prompt hämische Bemerkungen aus JournalistenundKonkurrentenkreisen bescherte), werden sie sich hüten, das Serienauto ebenfalls auf die zwar bewährte, aber schon angejahrteGitterrohrrahmenkonstruktion mit verstärkenden Karbonfiberplatten zu stellen. Die angestrebte Singularität der Marke Bugatti erträgt solche «Grenzüberschreitungen» nicht; Synergien sind allerhöchstem bezüglich einzelner Fahrwerkkomponenten wie etwa Querlenkertolerierbar. Höchstwahrscheinlich wird das ...