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... hat man die freiwilligen Automobilisten vor immer neue Aufgaben gestellt, hat man ihnen erst in letzter Minute ihre Richtlinien gegeben, über deren Befolgung scharf gewacht wurde. Die allgemeine Kriegslage, nach der sich zwei verbündete Armeen im Aufmarsch an die Grenze befinden, war die Basis für die Fernfahrt Wien—Berlin. Die obersten Befehlshaber befinden sich noch in Wien und Berlin, höhere Kommandanten sind unterwegs, zum Teil auch schon in voller Tätigkeit nächst den Grenzorten. Im Rahmen dieser allgemeinen Kriegslage erfolgte nun die Fahrt des jeweils mit einem bestimmten Auftrag entsendeten und durch die Umstände auf sich allein angewiesenen freiwilligen Automobilisten, wobei durch mannigfache Hindernisse dafür gesorgt wurde, dass die Fahrt keinen allzu leichten Charakter tragen und einen allzu glatten Verlauf nehmen sollte, entsprechend den Verhältnissen, die im Kriege eintreten. Die Supponierung langandauernder Sperrung von Strassen nächst den Bahnübersetzungen durch Aufmarschtransporte, durch Rangierung von Eisenbahnzügen, Unpassierbarkeit von Brücken, Verlegung von Strassen durch marschierende Truppenmassen, durch lange DIE MILITÄRISCHE ÜBUNGSFAHRT DES ÖSTERREICHISCHEN UND DES ~ DEUTSCHEN FREIWILLIGEN AUTOMOBIL-KORPS ^^^^^,WEI befreundete Staaten, Deutschland und Oesterreich waren es, die zum erstenmal gemeinsam eine automobilistische militärische ...