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... sollte 100 Wagen bauen, die dann über das Chevrolet-Verkaufsnetz abgesetzt werden sollten. In Anaheim, Kalifornien, wurde sogar eine Fabrik für dieses Unternehmen gefunden - die ersten fälligen Zinsen wurden von Detroit aus beglichen. Für das von Thomas zu bauende Auto mussten ei nerseits möglichst viele Chevrolet-Teile verwendet werden, anderseits konnte Thomas aber Chassis und Ka rosserie selber entwerfen. Für diese heiklen Aufgaben verpflich tete er zwei ausgewiesene Speziali sten: Don Edmunds, der schon viele Rennwagenchassis aufs Papier ge bracht hatte, und Don Borth, auf des sen Konto z. B. die Karosserie von Mickey Thompsons Rekordwagen, Challenger, ging. Thomas selber ent wickelte das Konzept. Die handge zeichneten, beinahe hingekritzelten und unvollständigen Skizzen zeigten ein Coupe; denn ein geschlossener Wagen bringt weniger Luftwiderstand als ein offener. Um eine bestmögliche Gewichtsverteilung zu gewährleisten, sollte der Motor weit nach hinten zu liegen kommen. Und vor allem sollte das Auto natürlich so leicht wie nur immer möglich sein, so lautete die Zielsetzung. Karosserie zunächst aus Aluminium Edmunds fertigte nach diesen Skizzen aus Sperrholz ein Gerippe an, nach dem die Firma California Metal Stamping aus Aluminium die benötigten Karosserieteile herstellte. Die 30 Blech teile wurden nach Anaheim spediert, wo sie zu fünf Teilen ...