Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... besorgte mir einen FOM (Formula One Management)-Pass. So wurde ich eben »sein« Fotograf. Nach 564 Rennen bekam ich 2011 einen Pass auf Lebenszeit ausgestellt. Die Leute denken, ich sei bereits in Rente, aber ich fotografiere immer noch sechs oder sieben F1-Veranstaltungen pro Rennsaison. Monaco ist was ganz besonderes für mich! Da habe ich 1985 mein berühmtestes Bild geschossen: Stefan Johanssons Ferrari, bei vollem Tempo eingefroren, als er den Fuß vom Gas nimmt und Flammen aus seinem Wagen züngeln. Ich bin immer an der Strecke zum Üben, jeden Donnerstag zwischen 10:00 und 11:30 Uhr. Ich kenne die Orte wie meine Westentasche. Trotzdem stehe ich am Tag des Rennens immer schon um 8 Uhr auf der Matte. Einfach, um überall herumzulaufen und alles abzumessen. Es kann noch so kalt sein, ich bin da, in Shorts, Joggingschuhen und mit meinem Rucksack voller Red Bull- Dosen. Weil ich weiß, dass bestimmt wieder keine Zeit für ein Mittagessen sein wird und ich den Energiekick brauche. Das Rennen in Monaco fing früher immer um drei Uhr dreißig an und endete gegen fünf Uhr fünfzehn. Das war nicht ganz so gut, weil so über der ersten Ecke immer ein großer Schatten lag – dabei ist diese Ecke am spannendsten! Jetzt fängt es früher an, nämlich um zwei Uhr. Das ist viel besser. Es gibt aber nur eine kurze Zeitspanne zwischen der Fahrerparade und der ...