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... wider. Jeder dieser Wagen ist eine Zeitmaschine. Sie katapultieren uns zurück in die Zeit von Perry Como und Caprihosen, obwohl der deutsche, britische und italienische Ansatz vollkommen unterschiedlich ist. Porsche gegen MG gegen Alfa Romeo – drei Marken, deren Ruf vom 356, A Roadster und Giulietta Spider geprägt wurde. In Großbritannien – dem Mutterland des Sportwagens – wurde MG in den 50er-Jahren der Vorwurf gemacht, praktisch immer nur verschiedene Varianten des gleichen Autos anzubieten. Dass der TF im Grunde eine Vorkriegskonzeption war, wurde durch die Markteinführung der moderneren Triumph TR2 und Austin-Healey 100 nur noch deutlicher. Wenn MG in den USA verlorenes Territorium wiedergutmachen wollte, musste es mehr anbieten als nur aufgewärmte 30er-Jahre-Kost. Der auf der IAA 1955 vorgestellte MGA war deshalb alles andere als altmodisch, zumindest was die Optik anbetraf. Sein Design basierte in weiten Teilen auf einem MG TD von 1951 mit Sonderkarosserie, der bei den 24 Stunden von Le Mans angetreten war. Vor dem offiziellen Launch des A wurden 1955 drei Versuchsprototypen mit Aluminiumkarosserie in Le Mans an den Start geschickt. Sie landeten auf dem 12. und 17. Platz, das dritte Fahrzeug musste nach einem Unfall aufgeben. Die rundliche Karosserie entsprach dem Stil der Zeit und der 1.489 ccm große Vierzylinder der ...