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... und mittlerweile als widerlegt gilt. Trotzdem verzichtete auch Mercedes bald auf Farbe und das Duell der deutschen Silberpfeile nahm seinen Lauf. Der V16 wurde bis 1937 konsequent optimiert, erst dann zwang die neue Dreiliter-Formel für Kompressor-Motoren die Auto Union zum kleineren V12. Bis dato war der Hubraum der Sechzehnzylinder von 4,4 Liter in 1934 über 5,0 Liter 1935 bis auf 6 Liter in den Jahren 1936/37 gesteigert worden. Die Leistung kletterte von 295 über 375 bis auf 520 PS. Doch 1937 kam der Typ C gegenüber dem neuen Mercedes W 125 an seine Grenzen und konnte nur dank Verlängerung der 750-Kilo-Formel noch einmal eine Saison fahren. Ein Höhepunkt war dabei das AVUS-Rennen am 30. Mai 1937, bei dem Mercedes und die Auto Union ihre Rennwagen mit Stromlinien-Karosserien auf maximale Geschwindigkeit getrimmt hatten. Damit wurden Durchschnittstempi von mehr als 250 km/h erreicht. In der Spitze fuhren die Rennwagen der Teams um 380 km/h, Bernd Rosemeyer erreichte auf dem Typ C die schnellste Runde mit 276 km/h. Mit dem Stromlinien-Typ C fährt Rosemeyer im Oktober einen neuen Rekord auf der Autobahn Frankfurt- Darmstadt mit 406 km/h. Rudolf Caracciola übertrifft ihn am 28. Januar 1938 mit 432 km/h. Als Rosemeyer sich den Rekord am selben Tag zurückholen will, verunglückt er tödlich. Obwohl der Typ C ab 1938 wegen seines großen Motors nicht mehr ...