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... und Importeure klagen über leere Geschäfte, mangelhafte Auftragserteilung für Käufe. Das Dreivierteljahr zeigt dies, sieht man die Hubraumklassenstatistik an, besonders exakt: Sollte man meinen, die Fahrer von Autos unter 1500 cm3 hätten in Torschlusspanik schnell noch zugegriffen, ehe die doch um fast 10% teureren Kat.-Autos der kleinen Klassen auf den Markt kommen, sieht man: Das war nicht der Fall. Nur 50,53 %, weniger als sonst, kauften unter 1501 cm3. Der Gesamtabsatz ging um 3,5 % gegenüber dem Vorjahr auf 203 409 Neuzulassungen zurück. Alle Klassen unter 1501 cm3 verloren Absatz. Das ist allerdings zum Teil auf den Dieselboom in Österreich zurückzuführen. Denn der Dieselanteil stieg abermals, von 16 % auf 20,6 %. Und Dieselmotoren unter 1500 cm3 gibt es fast nicht auf dem Markt. Der September wurde zwar zum Rekordmonat mit mehr als 31 000 Neuzulassungen, doch nur, weil etwa 4000 Wagen «notzugelassen» wurden. Sie waren bei den Händlern liegengeblieben. Eine Bestimmung wie in der Schweiz, dass solche Wagen dennoch auch nach Inkrafttreten der strengen Gesetze zum Verkehr erstzugelassen werden, gibt es in dem nicht so ehrlichen Österreich nicht. Da wäre wohl der Vorrat für ein Jahr noch schnell importiert worden. Für den Oktober rechnet man mit etwa 18 000 Auslieferungen der Händler an Kunden, wobei hier Mitsubishi allein mit sehr vielen Wagen zu Buche ...