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... von 20 auf 50, von 35 auf 65 oder von 50 auf 80 km/h. Der Zufall will es nämlich, dass auf diese Weise die Bergsteigefähigkeit leicht abgeschätzt werden kann. Wenn wir mit b die Bergsteigefähigkeit in %, mit Vi die Anfangsgeschwindigkeit, mit Va die Endgeschwindigkeit, Vm die mittlere Geschwindigkeit zwischen Vi und Vj und mit s die Zeit von Vi bis Vj bezeichnen, so gilt annäherungsweise , , . 100b bei v? = Beispiel: Wenn ein Wagen von 20 km/h (vi) auf 50 km/h (vj) in 5 Sekunden (s) beschleunigt, so ist die Bergsteigefähigkeit im gleichen Gang bei (35 km/h, Mitte zwischen 20 und 50 km/h) rund 20%. Diese Zahl entspricht der Beschleunigung in einem niedrigeren Gang eines leistungsfähigen Wagens. Die gleiche Umrechnung lässt sich bei allen anderen entsprechenden Messungen vornehmen. Von einer genauen Messung ist diese Methode weit entfernt, doch genügt sie für eine erste Annäherung. Berücksichtigt man, dass unsere Alpenstrassen meist etwa 6-9 % Steigung aufweisen und dass die Motorleistung mit zunehmender Höhe abnimmt, so lässt sich auch im Mittelland beurteilen, ob ein Wagen im Gebirge über eine genügend grosse Leistungsreserve verfügt. Einigen Wert wird auf die Zeit gelegt, in der ein Wagen vom Stillstand auf eine gewisse Geschwindigkeit beschleunigen kann. Auf der Ebene, mit einer Belastung von 1 bis 2 Personen, ohne starken Gegenwind und ohne ...