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... an die traditionellen Design-Gepflogenheiten, was, wie man bei Jaguar leicht trotzig versichert, ja auch voll und ganz den Wünschen der XJ-Kundschaft entspreche. Nur bei den Proportionen wird sie sich künftig neu orientieren müssen. Der Nach folger ist nicht nur sieben Zentimeter länger und sechs Zentimeter breiter, er übertrifft das gewohnte Maß auch in der Höhe, und zwar um gewaltige zehn Zentimeter. Dem neuen Format entspricht auch der Rad stand: Mit 3,03 Metern (plus 16 Zentime ter) schlägt der XJ nun sogar die Mercedes S-Klasse, die sieben Zentimeter weniger zu bieten hat. Der Abschied von der flachen Linie mag manche Freunde der Marke mit Wehmut erfüllen, aber sie bringt praktische Vorteile, auf die Jaguar nicht länger verzichten will. Vor allem von amerikanischen und briti schen Kunden meldete die Verkaufsfront Forderungen nach mehr Raumkomfort. Oh ne die zusätzlichen Zentimeter waren sie nicht zu erfüllen. Was man nicht sieht: Die voluminöse Karosserie des neuen XJ besteht vollständig aus Leichtmetall. Im Gegensatz zum Audi A8 verzichtet Jaguar aber auf einen Rahmen und setzt stattdessen auf die Monocoque- Bauweise herkömmlicher Stahlkarossen. Für den Zusammenhalt der Einzelteile sor gen jedoch keine Schweißpunkte, sondern Schlagnieten und Klebstoff. Die Mühe scheint sich zu lohnen: Das neue Gehäuse gerät nicht nur 40 Prozent leichter ...