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... der Stadtpolizei, sondern basierenauf Ergebnissen der Unfallauswertung, möglicherweise sogarunter Mitwirkung von Psychologen. Im Fall Bellerivestrassewurde eine Häufung der Unfälle vor allem an den Kreuzungen, Abbiegungen und Einmündungen* festgestellt. Allein in den Jahren 1988 bis 1993 wurden hier 211 Verkehrsunfälle registriert, von denen 123 demGeschwindigkeitsund Fahrverhalten (Nichtanpassen, Fahrspurwechsel, Sicherheitsabstand, Nichtbeherrschen) zugeordnet werden. Schon aufgrundder Weisungen des EJPD müsste die Höchstgeschwindigkeitauf 50 km/h limitiert werden, oder man müsste für den leichten Zweiradverkehr in beiden Fahrrichtungen Radstreifenmarkieren. Dies wäre jedoch nur möglich durch baulicheoder verkehrspolizeiliche Massnahmen wie Fahrspurabbau. Erfolg im Sihltal Die Bellerivestrasse ist aber nicht die einzige Strecke, wo inZürich aus unfalltechnischen Gründen die Geschwindigkeitherabgesetzt worden ist. Wymann nennt als durchschlagenden Erfolg die Soodstrasse in Leimbach am Beginn des Sihltales. Hier ereigneten sich bei Tempo 80 bis zu zwei DutzendUnfälle mit Todesopfer und Schwerverletzten pro Jahr. Seitder Einführung von 60 km/h und der Redimensionierung aufzwei Spuren wurde kein einziger Unfall mehr registriert. Ein gegenteiliges Beispiel ist die Birmensdorferstrasse von der Waldegg her RichtungTriemli. Als hier statt mit 80 nur ...