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... geduldig getragenem Leiden endlich zurückgekehrt sei, sein gutes Recht zu fordern, da habe sich der gewissenlose Verleumder nicht anders zu helfen gewusst, als diesen Gläubiger in mehrfachem Sinne — zu ermorden. «Sie hätten also,» fragte Georg, «dem Georg Nicola eine solche Tat nicht zugetraut?» «Niemals! das allgemeine Zeugnis über diesen unglücklichen Mann, das Opfer Ihrer Brutalität, lässt eine solche Tat seinerseits als vollkommen unmöglich erscheinen.» «Da danke ich Ihnen herzlich, Herr Staatsanwalt, für Ihre so warme Verteidigungsrede. Denn — erlauben Sie die beiläufige Bemerkung, dass ich Georg Nicola bin und der, den Sie aus dem See herausgefischt haben, ist mein Bruder Richard.» Ein Raunen der Erregung geht durch den Gerichtssaal. Der Staatsanwalt schäumt vor Wut über den «frechen Scherz». Aber der Beweis ist leicht zu führen. Schon die verkürzte Sehne am Fussgelenk genügt... Georg erwachte wieder, war aber ruhiger. Der Morgen dämmerte noch immer nicht? Hinter der Fenstergardine ein kaum wahrnehmbarer grauer Schimmer, das Zimmer war noch dunkel. Das «Noctal» wirkte nach, er schlief wieder ein, und es war heller Morgen, als er erwachte. Abermals in jähem Schreck. In den letzten Minuten, vielleicht nur Sekunden vor seinem Erwachen hatte er noch einmal, wie schon früher, den Arm gesehen, den winkenden Arm am Seegrund, der aus dem Sack ...