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... erste echte BMW In München wollte man allmählich von dem Namen Dixi abkommen, lö ste deshalb im März 1932 vorzeitig den Lizenzvertrag mit Austin und stellte einen eigenen Kleinwagen vor. Einen Viersitzer, angetrieben von einem 788-cm3-Motor, der 20 PS leistete und auf 100 km 7 Liter Benzin verbrauchte. Die Karosserie wurde damals im Daimlerltenz-Karosseriewerk Sindelfingen gefertigt. 7200 Stück wurden von die sem ersten echten BMW gebaut, der damals 2825 Reichsmark kostete. Ge baut wurden die Autos in Eisenach; in München wurden die Autos ent wickelt sowie Motorräder und Flug motoren hergestellt. Aus dem 788-cm3-Motor schufen die BMW-Ingenieure einen 1,2-Liter-Sechszylinder mit 30 PS für das Modell 303. Als Markenzeichen wurde neben dem weissblauen Emblem erstmals die «Niere» als Kühlergrill verwendet. Der Automobilbau florierte. Mit 2400 Be schäftigten erreichte BMW 1933 einen neuen Mitarbeiter-Höchststand. 1935 vergaben die Münchner die Lizenz zum Nachbau ihres 303 an die engli schen Frazer-Nash-Werke in Isleworth. Berühmt gewordene Modelle 1936 kamen der Typ 326 und das Ca briolet 327 mit einer Ganzstahlkarosse rie auf den Markt. Allerdings konnten sich nur wenige diese Autos leisten, denn der 326 kostete stolze 5500 Reichsmark. Im September wurde mit dem 328 der schnellste serienmässige Sportwagen seiner Klasse vorgestellt. Von ihm wurden nur ganze 462 Exem plare ...