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... zum Jahr 2000 wesentlich verringert würden. Doch gerade bei den unverbrannten Kohlenwasserstoffen ist der Verkehr nur zu 40% direkt an den Emissionen beteiligt, 40 % stammen aus der Verdunstung von Chemikalien, Lösungsmitteln, Lackverdünnern und von Hausmüllhalden, in denen sich das Naturgas Methan bildet, ein wertvoller Brennstoff, der nicht aufgefangen wird. 20 % stammen aus anderen Quellen. Dazu kommt, dass gerade die Kohlenwasserstoffe auch in einem sehr grossen Ausmass schon immer von der Natur selbst produziert wurden, allerdings in einem Gleichgewicht zur Verwendung dieser Kohlenwasserstoffe durch die Natur selbst. Dieses Gleichgewicht ist nun gestört. Eine besondere Gefahr sah Prof. A. Krapfenbauer (Bodenkultur/Forstwirtschaft) in den Methanausscheidungen der Mülldeponien. Über diese habe sich niemals jemand den Kopf zerbrochen. Sie hätten aber heute ein gefährliches, erst in allerletzter Zeit erkanntes Ausmass angenommen. Dr. W D. Grossmann vom staatlichen Forschungsinstitut Seibersdorf, dessen hochinteressante Forschungsergebnisse in bezug auf das Waldsterben wir schon vor einiger Zeit in der «AR» veröffentlichten, führte besonders eindringlich vor Augen, dass die durch Magnesiumund Kalziummangel ausgelaugten Waldböden besonders gefährdet sind. Aus den Kohlenwasserstoffen bilden sich unter Einwirkung der Sonne und unter der ...