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... werden konnten. Die dramatische Geschichte jener Tage ist unserer Generation unvergesslich und braucht an dieser Stelle nicht mehr behandelt zu werden. Es wird auch eines Abstandes von mehr als nur einem Jahrzehnt bedürfen, um dem Historiker zu erlauben, die ganze Tragweite, welche die Geschehnisse zwischen dem 28. Januar und dem 5. März 1933 für Deutschland, die deutschen Parteien, die Opposition der NSDAP und letzten Endes für die ganze Welt hatten, in die richtige Perspektive zu rücken. Wir müssen es auch berufeneren Interpreten innerdeutscher Politik überlassen, die Ereignisse und revolutionierenden Massnahmen der deutschen Regierung vom Tag der Machtergreifung vor zehn Jahren bis heute darzustellen, weil in diese Periode der letzte Akt des Vertrages von Versailles und damit jene Vorgänge sich abspielten, welche die öffentliche Meinung der Welt zutiefst berührten und schliesslich mit dem Einmarsch in Polen ihren dramatischen Höhepunkt fanden. Bis zum Ausbruch des gegenwärtigen Krieges pflegte Deutschland den 30. Januar als nationalen Feiertag zu begehen und sich zu diesem Zeitpunkt ganz besonders jener Nacht zu erinnern, wo ein nicht endenwollender Fackelzug vor der Reichskanzlei defilierte, um dem alten Reichspräsidenten und dem neuen Reichskanzler die Reverenz zu erweisen. Es ist ein langer Weg von jenem Ereignis bis zum 30. Januar 1943 zurückgelegt ...