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... echter Maßstab für renn fahrerisches Können. Caracciola, Nuvolari, Rosemeyer, Ascari, Graham Hill. Clark und Surtees - sie alle mußten auf dem Weg zum Meister die Nürburgring-Barriere erfolgreich überspringen. Jetzt hat Jack Brabham diesen Sprung geschafft, den man ihm eigentlich nie zutraute. Vierzig Lenze, zwanzig Jahre Autorennen und zehn Jahre Grand-Prix-Spitzenklasse müßten, so denkt man, am Elan eines Mannes zehren, müßten jenen letzten Effort ver hindern. ohne den man keinen Großen Preis von Deutschland gewinnt. Zu viel erlebt, zu viel gesehen, zu oft in Gefahr gewesen, zu vorsichtig geworden. Nichts von alledem. Die Formel-2-Siege, die Großen Preise von Frankreich. England und Holland waren nur der Auftakt, den Brabham brauchte, um in die Hochform zu kommen, mit der man am Nürburgring das Rennen von der Spitze aus kontrolliert ... und gewinnt. Und dabei glaubte man fünf Jahre lang, der «Alte» hätte den Zenith seiner Laufbahn als Rennfahrer längst überschritten. Am 7. August erlebte die Automobilsportwelt mehr als einen per sönlichen Triumph, sie wurde an diesem Tag Zeuge eines Ereig nisses, das nicht in den Resultaten steht - Jack Brabham schrieb sich in die Galerie der ganz Großen ein. Dazu bedurfte er nicht einmal des dritten Weltmeistertitels, den er zweifellos noch er ringen wird. Das ist die Geschichte des Selfmademans aus Australien. Als g e l e r n t e r M e ...