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... Oft lag er mit der Reifenwahl daneben, was ihn völlig verunsicherte. Doch Burri blieb auf der Strasse, im Gegensatz zu den deutlich schnelleren Franzosen Bryan Bouffier (Subaru) und Frederic Romeyer (Mitsubishi). Nach deren Unfällen rückte Burri an die Spitze des internen Klassements für Gruppe-N-Autos vor. Nachdem er auf der vorletzten SP bei Nacht über den Col de Turini mit völlig ungeeigneten Reifen seinen tschechischen Markenkollegen Vöjtech Stajf hatte vorbeilassen müssen, zeigte Burri auf der 15. und letzten SP, was er noch kann: Er war um 39 s schneller als bei der ersten Passage (SP 13) undrealisierte so die zwölftbeste Gesamtzeit. «Ich habe wirklich die grosse Attacke geritten, die mich wieder an Stajf vorbeigebracht hat.»So verbesserten sich Burri und Co Stephane Rey vom anfänglichen 26. Rang nach SP1 bis ins Ziel auf den 13. Platz, wenngleich mit fast einerhalben Stunde Rückstand auf die Gesamtsieger. In die Freude mischte sich der Frust, dass der Veranstalter die Super-2000- und die herkömmlichen Gruppe-N-Autos nicht wie anderswo üblich getrennt, sondern gemeinsam in der Klasse N4 wertete. So gabs zwar Lob, aber keine Pokale.«Das ist nicht korrekt und frustrierend», betont der moralische Klassensieger. «Auch mit einem von 32 auf 33 mm vergrösserten Air Restriktor hat man mit unseren herkömmlichen Gruppe-N-Turbos gegen die S2000 keine ...