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... wo er seine Zeit macht. Red Bull: Opfer des Reglements Chefdesigner Adrian Newey wunderte das nicht: „Leider wurden meine Befürchtungen bestätigt. Nachdem wir zwei Jahre lang das Auto um den angeblasenen Diffusor und in einem geringeren Ausmaß um den biegsa- 99 Es ist nicht meine Erfindung, dass Red Bull das schnellere Auto hat. Das wissen alle im Team. Wir wären dumm, uns zu belügen f f Fernando Alonso men Frontflügel herum entwickelt hatten, mussten wir alles von Grund auf neu lernen. Die Auspuffgase haben den Diffusor nicht mehr so abgedichtet wie vorher. Das hat die Grundcharakteristik des Autos verändert. Wir konnten den RB8 nicht mehr so anstel len wie den RB7. Und damit stimmte das gesamte Aerodynamikkonzept nicht mehr.“ Auch Ferrari-Technikchef Pat Fry musste seinen F2012 erst einmal verstehen lernen: „Wir haben bei der Urversion einige Dinge fundamental falsch gemacht. Unsere erste Aufgabe war es, diese Schwachstellen zu identifizieren. Ab dem zweiten Test wussten wir, woran wir waren. Es war aber nicht mehr genug Zeit da, das vor dem Saison start in Melbourne zu korrigieren. Das ha ben wir erst mit dem Facelift in Barcelona geschafft.“ Da wurde das Sorgenkind zum Siegerauto. Diese Wandlung vom Saulus zum Paulus ist bislang nur McLaren 2009 gelungen - aber erst viel später in der Sai son. Der Ferrari trug ein Handikap mit sich herum: ...