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... Die Instrumente sind übersichtlich angeordnet, die Bedienungselemente größtenteils praxisgerecht. Statt der auf der Mittelkonsole befestigten Gurtpeitschen würden wir uns jedoch am Sitz angebrachte Gurtschlösser wünschen. Bei den drei Motorangeboten fällt die Wahl schwer. Die noch vom alten Kadett stammende 1,2-Liter-Maschine mit 39 kW (53 PS) machte bei ersten Testfahrten trotz etwas reduzierter Leistung einen muntereren und drehfreudigeren Eindruck als im Vorgänger. Wir würden aber dennoch zu einem der beiden neuentwickelten 1,3-Liter-Motoren mit 44 (60) bzw. 55 kW (75 PS) greifen, weil sie nicht nur wesentlich bessere Fahrleistungen, sondern auch bessere Technik bieten. Beide haben einen Leichtmetall-Querstrom-Zylinderkopf, obenliegende Nockenwelle und - in dieser Klasse einzigartig - einen hydraulischen Ventilspielausgleich, der das Einstellen der Ventile über die gesamte Lebensdauer erübrigt. Beide Maschinen sind recht drehfreudig, elastisch und relativ leise. Der stärkere S-Motor braucht Superbenzin, hat dafür aber den kleineren Durst. Vorn hat der Kadett McPherson-Federbeine, hinten eine Verbundlenkerachse. Obwohl der Frontantrieb für Opel Neuland ist, kann das Fahrverhalten auf Anhieb überzeugen: Der Kadett ist ein braver, fahrsicherer Wagen mit gutem Geradeauslauf. Zugleich ist das Auto straff, ...