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... am Innenspiegel Unebenheiten auf der Straße erkennt, die Daten an einen Rechner übermittelt und dieser blitzschnell Anweisungen an hydrau lisch betätigte Stellzylinder in den Federbei nen gibt, der Bodenwelle entgegenzuwirken. Das funktioniert nur bis Tempo 130 und bei genügend Helligkeit, doch selbst jenseits der Idealbedingungen federt der Mercedes im mer noch auf dem Niveau des VW. Das Gefühl, in einer abgeschotteten Welt zu reisen, vermitteln übrigens beide - sie sind im Innenraum nahezu gleich leise. Gro ße Unterschiede gibt es allerdings bei den Sitzgelegenheiten. In der S-Klasse versinkt man fast in der flauschig weichen Polste rung, erfährt trotzdem genügend Unter stützung und kann sich in diversen Techni ken massieren lassen. Die spektakulärste ist sicherlich die Hot-Stone-Massage, die den Rücken wärmt und durchknetet. Das bietet der Phaeton ebensowenig wie den optionalen Liegesitz hinten rechts. Auf Knopfdruck rutscht der Beifahrersitz in der S-Klasse nach vorn und neigt seine Lehne bis ans Armaturenbrett. Das schafft hinten rechts so viel Platz, dass sich ein 1,80-Meter- Mann bequem ausstrecken kann. Okay, beim Komfort hat es nicht ganz gereicht, aber es bleibt dem Phaeton ja noch die Verarbeitung, um die S-Klasse zu schla gen. Seit elf Jahren gleiten die Oberklasse- Karossen in der Gläsernen Manufaktur Dres den über Böden aus ...