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... Linien im Stil der Klassiker, aber neue Proportionen F ür Franz-Josef Paefgen, früher Vorstandsvorsit zender bei Audi, jetzt Chef und Gralshüter von Bentley, müssen auch die De tails stimmen. Farben zum Bei spiel: Das schwarze Outfit mit Grau mag ja cool aussehen, aber eben nicht bentleygemäß. Paefgen möchte künftig grün sehen, zumindest was die Werkskluft der Mitarbeiter be trifft. „Britishness im traditio nellen Sinn gilt hier zu Lande mitunter fast als Schimpfwort“, wundert sich der Deutsche mit der anglophilen Ader. Manchmal muss man die Menschen eben zu ihrem Glück zwingen, gerade in der engli schen Automobilindustrie. Dass es ausgerechnet die Germans sind, die Fortuna den Weg eb nen, daran haben sich die schicksalsergebenen Briten in zwischen gewöhnt: Hauptsa che, der Laden läuft. So begegnet man auch bei Bentley den neuen Hausherren zunehmend wohlgewogen. Das anfänglich zu beobachtende Pizzicato mit dem Zeigefinger an der Stirn wich britischem Common Sense: Ohne VW gä be es keine modernen Produkti onsanlagen, keinen Continental GT und womöglich auch keine Zukunft. Das macht vieles er träglicher, sogar den deutschen Akzent in der Chefetage. Dort spricht man nach Fer tigstellung des „Mid Size“- Bentley optimistisch gar vom Beginn einer neuen Epoche - nicht zu Unrecht, wie der Conti nental GT schon beim ersten Augenschein ...