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... die der menschlichen Anatomie Rechnung trägt, das gab es bisher nur bei der Konkurrenz. Gleiches gilt für den Kofferraum, der nun 470 statt vormals 430 Liter fasst. Doch die neu gewonnene Raumfülle ist nicht alles, was dem XJ den Anschluss an die Oberklasse sichert. Von seiner besten Seite zeigt ersieh nämlich beim Fahren. Ers ter Eindruck: Der große Jaguar hat die Agilität und die Flandlichkeit einer Hauskatze. Besonders auf kurvigen Straßen scheint das Auto zu schrumpfen, aber das ohne jeden Anflug derber Sportlichkeit. Im Gegenteil: Samtpfotig und unbeein druckt von den Unvollkommenheiten der Straße folgt der Neue der XJ-Tradition in puncto Geschmeidigkeit, nur die uner wünschten Begleiterscheinungen fehlen. Luftfedern rundum, automatische Dämp ferverstellung mit zwei Kennlinien und Achsen im Stil des S-Type (aber leichter) machen es möglich. Einen weiteren Beitrag leistet zweifel los das relativ geringe Gewicht des XJ - ein Vorzug, der sich auch in der Vorwärtsdyna mik positiv bemerkbar macht. Schon mit dem Basismotor, dem bekannten Dreiliter- V6 mit 238 PS, fühlt man sich standes gemäß motorisiert, zumal es gelang, die Laufkultur zu verbessern. Richtig schön wird es im XJ aber erst, wenn der V8 die Leistung erzeugt, wobei die neue, äußerst kultivierte Hubraumvariante mit 3,5 Li tern (258 PS) für jaguarmäßige Fahrerleb nisse ...