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... die sportliche Verwen dung dieser Bretter bei der Jagd. Schon im „Königspie gel“ in der nordischen Wie landssage aus dem Jahr 1250 kann vom Ski als Sportgerät nachgelesen werden. Und von Skiwettläufen berichtet selbst der Gelehrte Olaus Magnus in seinen lateinischen Schrif ten „Historia de gentibus septentrionalibus“ (1555). Zum absoluten Sportgerät aber wurde das Eschenholz brett für das kalte Weiß erst im Jahre 1800 und das im norwegischen Bergland Telemarken. 70 Jahre später wur de Skifahren Mode, Skischu len schossen aus dem Boden. Wer Geld hatte, durfte dabeisein und mitfahren. Die beiden schmalen, 180 bis 210 Zentimeter langen Holz bretter wurden laufend ver bessert, und auch die Skifah rer-Mode blühte. Furchterre gend weite Knickerbocker und Wadenstrümpfe aber waren das einzige, was den flinken Schneidern um die Jahrhun dertwende an Modischem für Skifahrer in den Sinn kam. Ski-Salat Über die Bretter, die die Welt bewegen. Guzzi avancierte unter ande rem in den dreißiger Jahren zum Ski-Artisten und spielte beispielsweise in Filmen wie „Liebesgrüße aus dem Enga din“ mit. Den Liebreiz skifahrender Damen wollten die Coutu riers jedoch nicht verschan deln. Die weibliche Welt blieb daher, selbst in tiefem Schnee, berockt. „Um die Jahrhundertwende“, so konnte vor 20 Jahren in einer deutschen Zeitung ge lesen werden, ...