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... und bis es mal so viele Stromfahrzeuge gibt, dass die Kraftwerke mehr schuften müssen, wird es noch lange dauern. Acht Stunden hängt der Smart an der 230-Volt-Leine, bis er wieder voll ist. Dann fließen ständig etwas mehr als 2800 Watt durchs gelbe Ladekabel. Wer dieses mit einer handelsüblichen Strip pe verlängern möchte, wird von der La deelektronik mit sofortigem Abschalten bestraft. Was auto motor und sport nicht testen konnte, war die versprochene Schnellladung von drei Stunden an einem Drehstromanschluss. Wundersa merweise fehlte wie auch beim im Som mer 2009 getesteten Mitsubishi i-MiEV das zugehörige Spezialkabel. Je höher der Ladestrom liegt, desto mehr Stress bedeutet das auch für die Batterie. Und wie fährt sich der Smart ED? Unspek takulär. Wer den wohligen Ausdem- Stand-Bumms vieler E-Prototypen er wartet, wird enttäuscht. Der Smart zieht ausreichend schnell los, erreicht in 8,5 Sekunden Tempo 60 (Werksangabe 6,2 Sekunden) und in 26,7 Sekunden sein abgeregeltes Höchsttempo von 100 km/h. Kein Wunder, denn die 30 Kilo watt seines synchronen Elektromotors liegen nur kurzzeitig an, dauerhaft zie hen 20 Kilowatt. Eine eigentümliche Strategie. Denn besondere Fahrfreude gehört schließlich ebenso zum Erfolg eines neuen Antriebs. Bleibt der große Vorteil des nied rigen Innengeräuschs. Die üblichen dbA-Messgeräte zeigen niedrige Werte ...