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... dem Standard-Typ längeres Tandem-Modul mit breiteren Raupen sowie über demontierbare Kufen für die beiden Vorderräder. Die beiden Raupenketten bestanden aus endlos mit Schrauben gefügten, innenverzahnten Kautschuk-Bändern, die aussen sechseckige Stahlplatten als Verschleissschicht aufwiesen. Laut dem Prospekt des Herstellers war ihre Lebensdauer im Vergleich zu Ganzstahlraupen dreimal länger und ihr Gewicht erheblich geringer. Über ein zuschaltbares eingebautes Planetengetriebe konnten die Drehzahlen des Antriebs im Verhältnis 5:1 untersetzt werden. Härtetest im Krieg Am 7. Mai 1913 erhielt Adolphe Kégresse für den von ihm entwickelten Raupenantrieb in Frankreich das Patentrecht. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er als Pionieroffizier in der Armee des Zaren mobilisiert. Rasch zeigte sich, dass seine Erfindung für die russischen – später sowjetischen – Streitkräfte höchst bedeutsam war: Nicht nur auf Schnee, sondern auch in schwierigem Gelände, dort, wo es keine Strassen oder festen Untergrund gab und radgetriebene Fahrzeuge stecken blieben, ermöglichten die Kégresse-Raupen immer noch ein Vorwärtskommen. Wegen dieser Vorteile versahen die russischen Streitkräfte 1915 eine Reihe von Lastwagen mit dem Kégresse- Antrieb und verwendeten die Fahrzeuge als Krankenwagen. Kégresse lernt Citroën kennen Nach dem Zusammenbruch des Zarenreichs flüchtete ...