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... aufgemotzte Version des VW Tiguan sein. Ist er aber nicht. Die einzig größere Gemeinsamkeit ist der 170 PS starke 2.0 TDI. Schon beim Einbauprinzip trennen sich die Wege: Der Q5 trägt wie der bauverwandte A4 seinen Motor stolz und klassisch, aber nicht ganz raumoptimal längs über der Vorderachse. Trotzig reckt sich der extrovertierte Single- Frame-Kühlertempel dem Verkehr entgegen. Beim Tigu an lässt der Gengeber Golf Plus grüßen: Der Vierzylinder steht platzsparend quer und wird von einem zierlicheren Fronthäubchen überdeckt. Macht bei annähernd glei chem Raumgefühl satte 17 Zentimeter Außenlängen- Vorteil im harten Parklückenkampf. Abzüge in der Imposanz-Note nimmt er dafür locker in Kauf. Der Tiguan ist das introvertiertere Auto. Er protzt weniger mit Chrom-Glanz und Detail-Gloria, sondern einfach mit einer sauberen Verarbeitung und praktischen Details wie großen Türtaschen und der in Position wie Neigung ver stellbaren Rückbank. Sein bayerischer Cousin hat das auch in petto, möchte aber zum Beispiel für das variable Fondgestühl 200 Euro extra. Zum Ausgleich bietet er den praktischen doppel ten Ladeboden mit Verzurrsystem aufpreisfrei, wofür der Tiguan wiederum 160 Euro aufruft. Intimer spannt sich das hochwertige Q5-Armaturen-Ensemble um die Passagiere und verwöhnt mit einer Extraportion Weich heit und Eleganz - rein fürs Gefühl versteht sich. ...