Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... 1: sportlich, aber noch kein Sportwagen Zu Beginn der Dreissigerjahre bestand die Modellpalette der SS Cars Ltd. aus den S.S. 1 und den S.S. 2 als Saloon, Drophead und Tourer. Beide Modelllinien besassen einen sei tengesteuerten Vierzylindermotor aus dem Hause Standard. Den S.S. 1 gab es wahlweise mit 2054 oder 2552 ccm, ab 1933 mit 2143 oder 2663 ccm. Der kleinere S.S. 2 verfügte über 1005 ccm Hubraum respektive ab 1933 über 1343 oder 1608 ccm. Beide Wagen gehörten mit ihren seitengesteuerten Motoren nicht zu den schnellsten Fahrzeugen der damaligen Zeit. Dafür überzeugten sie durch ihre sportliche Erscheinung, den starken Carrosserielinien und dem tiefen Preis. Und dieser gefi el einer immer grösser werdenden Käuferschaft, die gerne ihren Sportwagen an den bekannten Strassencafés vorbeipilotierten. Doch zum grossen Durchbruch fehlte beiden Modellen das potente Antriebsaggregat. Der S.S. 90 ebnet Weg zum SS Jaguar 100 Im März 1935 brachte das Unternehmen den zweisitzigen Sportroadster S.S. 90 auf den Markt – und dieser schlug ein wie eine Bombe. Er basierte zwar auf dem S.S. 1, hatte aber ein leicht gekürztes Chassis. Mit dem 2663-ccm-Aggregat unter der sündhaft langen Motorhaube erreichte der Wagen 90 Meilen pro Stunde, daher die Typenbezeichnung S.S. 90. Die geschwungenen Kotfl ügel umrandeten den Chromgrill und die freistehenden grossen ...