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... diesem Teil des Carter-Plans nicht entgegensetzen? Denn bisher beschränkte sich die EG in der Diskussion um die japanischen Autoimporte nach Europa auf friedlichste Mittel, so etwa ergebnislose halbjährliche Zusammenkünfte mit japanischen Gesprächspartnern, die die Isolierung und den Mangel an Homogenität Europas nur allzu deutlich durchschimmern lassen. «Europa tritt nur dann als Einheit auf, wenn es um wirkliche Schwierigkeiten geht, die die Interessen mehrerer Länder tangieren», meinte kürzlich ein ehemaliger Vizepräsident der EG-Kommission. Während die Mitgliedstaaten der EG mit Japan bilaterale Abkommen schliessen, beschränkt sich die Gemeinschaft selbst auf blosse Verhandlungen. Könnte aber die von Präsident Carter offenbar ins Auge gefasste Reaktion auf Japans Exportoffensiven doch eine einheitliche Reaktion Europas mit sich ziehen? Diese Frage lässt sich heute zwar nicht beantworten; es ist aber erkennbar, dass Japan mit derartigen Schritten rechnet und sich auf seine subtile Art darauf vorbereitet, seinerseits reagieren zu können. Subtilität ist ja eine Stärke der Japaner, und dieser Begriff trifft auf ein Ereignis zu, das sich kürzlich in der EG-Kapitale Brüssel abspielte. Es blieb der japanischen Finanzzeitung «Nihon Keizai Shimbun» (Japan Economic Journal) überlassen, drei Presseleute nach Europa zu senden und eine grosse belgische ...