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... säuerlicher Miene dieWetterprognose und die Ozonwerte. Nun, jeder, der denDRS-Kanal genossen hat, weiss — Ozonkonzentrationen über 120 Mikrogramm pro Kubikmeter machen krank. Wer nun gar noch das «Vergnügen» hat, sich in der Stadt Zürich aufzuhalten, der weiss zudem dank grossangelegterPlakataktion mit grosszügig ausgegebenen Steuergeldern,dass Ozon änstrengt. Denn wie heisst es auf einem Plakat so schön: Denken strengt an,Ozon auch. Stellt sich die Frage: Schlägt Ozon etwa aufsGehirn? Zu dieser Annahme gibt es einige gute Gründe: Erstens muss das Zeug mir aufs Gehirn geschlagen haben,sonst hätte ich mir «zehn vor zehn» nicht so häufig — odergar nicht — angeschaut, und darüber schreiben, bei nahezu30 Grad, noch dazu an einem Samstag, würde ich dann wohlauch nicht. Allerdings gibt es für dieses unverständliche Tun eine gute Ausrede: beruflicheVerpflichtung. Da mag nun mancher stöhnen: Ozon, Ozon! Ein zweites Beispiel: WerVelofahrer an Kreuzungen mit Ampeln beobachtet, dem fälltauf, dass es für diese Verkehrsteilnehmer offenbar weder eine Rotnoch eine Grünlichtphase gibt. Es wird einfachfrischfröhlich drauflosgefahren. Autos scheint es nicht zu geben — und Fussgänger aufFussgängerstreifen schon gar nicht. Schliesslich ist man zumindest dort mit dem Velo der Stärkere. Da muss man sich doch fragen: Hat das Ozon diesen Velofahrern das Hirn vernebelt, sie ...