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... Die in England übliche Tcleskopfederung am Hinterrad, hier in der bei Matchlest und AJS zu findenden Aus führung. Die Walzenfeder ist mit hydraulischer Stoß dämpfung kombiniert. Die Eigenart der englischen Kraftradindustrie war jahrzehntelang gewissermaßen das „Bau kasten-Motorrad**. Die Fabriken konzentrierten sich auf Motoren, Getriebe, Lenker, Felgen, Gabeln und sonstige wesentliche Einzelteile. Der einzelne Motorradfabrikant baute nach seinen Ideen einen Rahmen, in den er die an derwärts bezogenen Teile zu teilweise hervor ragenden Maschinen zusammenbaute, mit denen die beachtlichsten Rennerfolge erzielt wur nun mit ausgesprochenen Eigenkonstruktionen auf. Heute beherrscht der Parallel-Zweizyliuder dort das Feld. Daneben finden sich noch einige wenige V-Zweizylinder, mehrere Zwei zylinder und ein Vierzylinder in Boxerkon struktion sowie ein Vierzylinder in quadratischer Anordnung der Zylinder. Bei den Ma schinen über 150 ccm Zylinderinhalt dominiert der Viertakter. Lediglich Scott behielt das Zweitakterprinzip bei. Es ist interessant, zu beobachten, mit welcher Liebe und großem Können, das auf einer lan gen Praxis beruht, von den englischen Kon strukteuren die einzelnen Teile von Jahr zu Jahr verfeinert werden. Der Parallel-Zweizylinder brachte neue Probleme hinsichtlich der Kurbelwelle, der Ventilsteuerung und der Ther mik. Mau befaßt ...