Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... «Halbgott» Aga Khan, John Lennon. Während seiner Führung durch das Museum weiss Franz Vonier zu jedem Rolls eine spezielle Geschichte zuerzählen, nicht nur über die Technik, sondern auch über den Eigner oder den jeweiligen Chauffeur. Von mit den Skilehrern so manche Nacht, doch werkannte damals schon einen Nachwuchsschriftsteller namens Hemingway?Franz Vonier stammt aus einem kleinen Montafoner Dorf in 1300 m Höhe. Er war ein Bergbauernbub und wusste schon bald, dass, wenn er es zu etwas bringen wollte, er hinaus in die weite Welt musste. «Da kamen gleich nach dem Krieg die reichen Jagdherren mit ihren teuren Autos. In ihrem Gefolge die Bauern meines Dorfes in gebückter Haltung, die ihnen Wasser in den Kühler gossen», erinnert sich der heutigeMuseumschef. Vonier erkannte zweierlei: Autos sind die Zukunft, die gebückte Haltung ist es nicht. Eines Tages erstand er seinen ersten Phantom. Platz draussen gabes nicht; so wanderte der Traumwagen in das Wohnzimmer seiner Bauernstube. Die Familie gewöhnte sich so sehr an den «Untermieter», dass sie mit der Leere nichts anzufangen wusste, als es für ihn und andere Sammlerstücke bereits eine eigene Scheune gab. Heute zeigt Franz Vonier seine Rolls-Royce voller Stolz mit all dem Zubehör in seinem eigenen Museum. Er hat sich einen Lebenstraum erfüllt, unterstützt von seiner Frau («Ich sah ihn zum ersten Malin einem ...