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... Die große Teilnehmerzahl konnte daher selbst in dieser verhältnismäßig weit vorgeschrittenen Jahreszeit nicht wundernehmen. Da auch die Vorbereitungen und Anordnungen für das Fest wie immer glänzend waren, und das Hotel „Düsseldorfer Hof" in der Bewirtung seiner Gäste sich selbst übertraf, war die Stimmung ausgezeichnet, wenn auch wohl, was ehrlicherweise nicht verschwiegen werden soll, nicht so übersprudelnd lustig, wie bei vielen früheren ähnlichen Gelegenheiten. Es war wohl ein wenig zu vornehm ruhig, ein wenig steif gegen früher. Es war, als ob die übermütige Fröhlichkeit durch die jetzigen Schatten am politischen Horizont, durch die Sorge um Oberschlesien usw, gedämpft sei, die in den Reden wiederholt durchklang. Der große Sportgeist und das brillante Kameradschaftsverhältnis untereinander machten dennoch alles sehr wohlgelungen. Der Samstag nachmittag stand im Zeichen der Ankunft der Sternfahrer und übrigen Teilnehmer mit ihren Angehörigen. Vom frühen Nachmittag bis zum Spätabend trafen sie in ununterbrochener Reihenfolge ein. Die jüngeren meistens im feschesten Sportdrell, der besonders bei den Motorradfahrern angenehm in die Augen fiel, die sich und ihre Maschinen wirklich schneidig aufgemacht hatten und damit einen angenehmen Kontrast zu den Gestalten boten, die man in der Nachkriegszeit leider nur zu häufig auf den ...