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... hat sich je den gleichen leistungsorientierten Ruf angeeignet wie der Hemi von Chrysler. Er befeuerte ab 1951 nicht nur die stärksten Modellversionen der Marken Chrysler, Dodge, De Sotound Plymouth, sondern wurde ebenso in zahlreiche Rennfahrzeuge für Stockcarund weitere Klassen eingebaut. Starfahrer Lee Petty beispielsweise verhalf er während langerJahre in Nascarund Sportwageneinsätzen zu einer Grosszahl von Siegen, und ab 1951 wurde er von Briggs Cunningham für denAntrieb seiner Le-Mans-Boliden auserkoren. Auch Rekordfahrten wurden mit dem Hemi-Motor erfolgreich unternommen. Nach zahlreichen kleinen Vergrösserungsschritten hatte der Hemi-Hubraum Mitte der 60er-Jahre schliesslich 7 Liter erreicht. Ab 1970 diente er u. a. auch der Topmotorisierung für die Schweizer Monteverdi-Luxussportwagen. Abgeleitet wurde die geschützte Der neue Chrysler-Hemi-V8 beweist, dass das OHV-Konzept noch nicht ausgedient hat. Eine Besonderheit sind die doppelt vorhandenen Zündkerzen (wie bei den V-Motoren von Mercedes-Benz oder den Dual-Spark-Motoren von Alfa Romeo). Aus 5654 cm 3 (99,5x90,9 mm) resultieren 350 PS bei 5400/min und ein maximales Drehmoment von 508 Nm bei 4200/min. Bezeichnung Hemi von den hemisphärischen bzw. halbkugelförmigen Brennräumen dieser V8- Motoren. Diese aufwändige Konstruktion erbrachte eine höhere Leistungsausbeute als die ...