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... nach einer reichlich aufregenden und schlaflosen Nacht senkte Meister Kappel mit 3—2—t die Flagge. Helmut Polensky machte den Anfang. 50 Runden, das sind 358,6 km, waren die zu leistende Norm. Mit der Präzi sion eines Uhrwerks drehte Polensky seine Runden. Die ersten nationalen Rekorde purzelten laut los: 50 km mit 119,4 km/std Schnitt, 100 km mit 120,1 km/std, 200 km mit 119,5 km/std und 300 km mit 119,8 km/std. Dann die Zeit rekorde: 1 Stunde mit 120,3 km/std, die zweite Stunde mit 120,9 km'std und die dritte mit 121,3 km/std. Dann kletterte der alte Re kordfuchs Paul Schweder in den Sitz. Sdtwcder war auch an Lebensjahren der älteste An gehörige des Teams: 1901 zeigt sein Geburts schein, der von Husdtke 1911, von Müller 1912 und Polensky war mit 1915 der Benja min. Sdiweder gehörte ja mit zu der Mann schaft von Guilleaume, Hasse, Jaddatz, die Ende März 1935 einen Teil dieser Langstrekkenrekorde auf der AVUS aufgestellt hatte. Fünf davon waren noch in ihrem Besitz. Da mals steuerte man einen Adler-Trumpf-Junior. Als Schweder nach 50 Runden das Steuer an den looc-Meilen-Sieger Husdtke von Hanstein abgab, meinte er trocken: ich wäre nodi 15 Runden so weiter gefahren. Auch er hatte einigen Zeitrekorden das Lebenslicht ausgebla sen: 4. Stunde mit 120,0 km/std, 5. Stunde mit 117,0 km/std, 6. Stunde mit 118,1 km/std und die 7. mit ...