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... porte oder des Verhältnisses zwischen Schiene und Strasse liege in nächster Zeit nicht im Bereich der Möglichkeiten, meinte Schaller ferner in seiner Begründung. Aber wenn man der heutigen Entwicklung tatenlos zusehe, könnten bedeutende volkswirtschaftliche Werte aufs Spiel gesetzt werden. Darum gelte es alles daranzusetzen, um zu einer freiwilligen Verständigung zu kommen. In diesem Zusammenhang müssten sich die Privatbahnen bewusst sein, dass eine verkehrswirtschaftliche Verwilderung auch ihnen keinen Nutzen bringen könne. Die freiwillige Verständigung bilde in Ermangelung gesetzlicher Grundlagen einen wertvollen Baustein zur Verkehrskoordination. Leider sei aber eine Gesamtkonzeption noch nicht gefunden. Bundesrat Escher nahm das Postulat entgegen. Wenn man von einer umfassenden Regelung des Strassenverkehrs spreche, müsse man sich jedoch bewusst bleiben, dass dieser ein überaus komplexes Gebilde darstelle. Eine Erfassung des privaten Personenverkehrs und des Werkverkehrs sei sowohl aus rechtlichen wie politischen Gründen nicht wünschbar. Der Staatseinfluss könne hier lediglich über die Zölle und die Steuern gehen. Auch der landwirtschaftliche Motorfahrzeugverkehr bilde einen Sonderfall. Nach wie vor komme nur der gewerbsmässige Verkehr in Betracht, der aber nur einen geringen Teil des gesamten Strassenverkehrs ausmache. Nach der Verwerfung der ATO sei ...