Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... », mussten die Ketten montieren, nicht gerade eine angenehme Arbeit, denn in der beissenden Kälte froren die Finger steif. Aber nüt na la gwinnt. Gegen die Passhöhe hinauf aber hatte der Wind stellenweise Schneewehen von über einem Meter zusammengeblasen. Einmal übers andere blieben wir stecken und dann gab es nichts mehr anderes als die Schaufel zur Hand zu nehmen. Dass sich das Kreuzen mit anderen Wagen unter diesen Umständen nicht gerade zum Vergnügen gestaltete, versteht sich von selbst. So kam's, dass wir bis zur Passhöhe 2 Stunden brauchten, wo sonst nach Fahrplan die Strecke vom Hospiz in 20 Minuten zurückgelegt wird. Doch das dickere Ende kommt erst nach. Auf einer Strecke von 50 Meter lag die Strasse unter einer Schneewehe von mehr als Meterhöhe. Nach einem warmen Kaffee ging die Schauflerei los unter Mithilfe der Wegknechte. Erbarmungslos blies die Bise, aber in einer Stunde war's geschafft. Die Reisenden verhielten sich ganz ruhig, sassen bei ihrem Znüni und fanden die Sache sehr romantisch. Dem einen und andern wurde sie sogar zum Erlebnis, so jenem Engländer, der, wie er sagte, in seinem Leben noch niemals Schnee gesehen. Er geriet vor Wonne fast aus dem Häuschen, immer und immer wieder brach er in Ausrufe «Snow, snow » aus und bei jeder Gelegenheit verliess er den Wagen, wühlte mit den Händen im Schnee und machte Schneeballen. Vom ...