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... ergeben haben. Nicht selten liegt der Schnee im Talkessel über zehn Meter hoch. Und dieser Schnee staubt wie Pulver, wie seinesgleichen in den amerikanischen Rocky Mountains. Dieses Phänomen ist weniger der Höhenlage von 2000 m, als vielmehr dem Spiel der Winde zu danken, die sich in dieser Gegend abwechseln oder kreuzen, die Niederschläge bringen und dann wieder Trockenheit: der Mistral von Nordwesten, der Lombard von Osten und der heiße Chirocco von Süden, der manchmal sogar Sand aus der Sahara mitbringt. Wenn es in ebenso hoch gelegenen Stationen wie Megeve oder Val d'Isere schon zu grünen beginnt, dann dreht sich in Isola noch das Karussell der 21 Lifte. Nicht zufällig beendet die FIS, die Internationale Ski-Föderation, die Saison alljährlich mit einem Rennen auf einer der 87 Abfahrten in Isola. Erst am 18. Mai jeden Jahres schließt die Station ihren Betrieb: nicht etwa wegen Schneemangel, sondern weil dann doch das Interesse auch der unermüdlichsten Pistenfans nachläßt. Wegen ihrer südlichen Lage garantiert Isola 2000 auch für Sonne. Sollte es doch einmal so wenig geschneit oder so stark getaut haben, daß man nicht mehr bis zur Haustür seines Urlaubsquartiers abfahren kann, dann wird der entgangene Genuß durch einen freien Tages-Skipaß entgolten (er kostet normal 23 DM). Und sollte innerhalb einer Woche an ...