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... Lagonda-Limousine wurden seit ihrem Debüt im Herbst 1976 nicht einmal fünfzig Wagen gebaut und verkauft, und erst gegen Ende dieses Jahres sollen die ersten beiden, rund 200 000 Franken kostenden Wagen in der Schweiz zur Auslieferung kommen. Wie sich diese niedrige und flache Luxuslimousine aus Newport Pagnell fährt und wie man mit der vor vier Jahren als Sensation geltenden Digital-Instrumentierung zurechtkommt, vermittelt der folgende Fahrbericht. Fast 5,3 Meter lang und nur wenig mehr als 180 cm breit ist der zwei Tonnen schwere Lagonda, und er ist trotz einer geringen Höhe von nur 130 cm eine stattliche Erscheinung. Seine kantig geformte, ebenflächige Karosserie könnte eine moderne Interpretation des legendären englischen «knifeedge-Stils» der dreissiger und vierziger Jahre sein; sie verleiht der Lagonda-Limousine ein individuelles, unverwechselbares Aussehen, das nicht einer gewissen Attraktivität entbehrt. Ein feingliedriges Gesicht mit etlichen Rechtecklampen und ein winziger Kühlergrill prägen die Wagenfront, schmale, übereinanderliegende Rückleuchten die Heckpartie. Die voluminösen Gürtelreifen der Dimension 235/70 HR 15 wirken besonders in der Seitenansicht mächtig, und der Radstand erscheint eher kurz, obwohl er 291,5 cm misst. Bei einer Spurbreite von 150 cm ragen die Breitreifen beinahe über die nur wenig auskragenden Radläufe hinaus. ...