Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... hat auch John einen S4, wie auf dem Foto auf Seite 51 zu sehen ist. Keinen Martini, sondern einen privaten »Totip«, immerhin . »Sein 1,7 Liter dreht bis 8500 U/min, er hat Turbound Kompressoraufladung. Das brutalste Auto, das ich jemals gefahren bin.« Den S4 auf der Straße zu fahren, wäre noch verrückter gewesen als das Rendezvous mit 037. Doch wir haben ja noch ein drittes Modell, das die Bandbreite des Lancia Motorsports in den Siebzigerund Achtzigerjahren verdeutlicht: den Beta Montecarlo. Das ist absolut kein Rallyeund auch keineswegs ein straßentaugliches Modell. Vielmehr ein lupenreiner Rundstreckenwagen, gebaut für die Gruppe 5 und der spirituelle Vorläufer für die spä- teren LC1- und LC2-Prototypen. Mitte der 70er- Jahre hatte Lancia noch mit dem Stratos auf der Rundstrecke experimentiert, doch mit wenig Erfolg. Also wandten sich die Italiener dem Beta Montecarlo Mittelmotor Coupé zu. Wie später beim 037 nutzte man nur die zentrale Fahrgast- LANCIA RENNLEGENDEN zelle und flanschte vorn und hinten Hilfsrahmen an. Abermals fungierte der quer eingebaute Vierzylinder-DOHC-Motor als Herz, nur stark modifiziert und von zwei KKK-Turbos unter Dampf gesetzt. Die Idee, den V8 des Ferrari 308 zu nutzen – er kam erst im LC2 zum Zuge – wurde zugunsten des leichteren und immerhin 400 PS starken Vierers verworfen. Der Hubraum betrug ...