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... unschön, ich leider jedenfalls auch, trotz meiner nicht ganz unscheinbaren Figur. Als ich das erste Mal einem davoneilenden Motorfahrer mit Interesse nachsah, schrie ich unter Lachen (ich war ungezogen): Aber der sitzt ja droben wie ein Kind auf dem . . . Daß der Motorfahrer nie ästhetisch schön auf den Beschauer wirken kann, kommt freilich, wie Hasenauer ganz richtig meint, von der gar zu gewichtig zutage tretenden Körperlichkeit (besonders von hinten gesehen). Aber wir können sie nun einmal, trotz unserer auch geistigen Natur, doch vorderhand nicht abstreifen, wie etwa der Schmetterling aus seiner Larve schlüpft. Der Motorfahrer „sitz t" nun einmal, ob englisch, franzö- sisch oder auch deutsch; das körperhaft schwere gewichtige „Sitzen" ist stets dasselbe unvermeidliche. Überdies sitzt man hinten, gewissermaßen auf dem Schwanz, bei allen Motorrädern. Weiter vorn, würde sich besser ausnehmen und auch die Stöße besser ausgleichen (Mittelpunkt der Wage). Aber nur ein sehr großer (langhaxeter) Fahrer kann sich das erlauben. Denn er muß, über dem Sitze stehend, mit beiden Füßen den Boden berühren können (auch aus Gründen der Fahrtechnik). Obendrein muß der Sitz möglichst niedrig sein (trotz des verstärkten Widerspruches unseres deutschen Schönheitsgefühls), aus denselben Gründen wie beim Wagen. — Auch beim Wagen hat der niedere Sitz ...