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... Schließlich muß jeder selbst wissen, wel chen Sport er betreiben will. Andreas Zimmermann, München □ Der Gesprächsleiter Rudi Mi chel entbehrte jeglicher Sach kenntnis, und der Schweizer Diplom-Psychologe Günter Pilz war, nach eigener Aus sage, „schon dreimal am Hockenheim-Ring vorbeigefahren". Konnten diese bei den Herren wirklich beurtei len, für wen der Motorsport eine Bedeutung hat? Klaus von der Weiden, Stolberg Ich glaube, etwas Toleranz tut not. Man kann nämlich sehr wohl der Meinung sein, daß sich Rennfahrer nicht da für rechtfertigen müssen, wenn sie Rennen fahren und wenn sie — was ab und zu passiert — in Ausübung die ser freiwillig betriebenen Sportart tödlich verunglücken. Es hat auch keinen Sinn, ernsthaft darüber nachzuden ken, ob Rennsport überhaupt sein muß, denn es gibt zu viele Dinge auf der Welt, die entbehrlich sind, die aber dennoch einen festen Platz im Leben der Menschen ha ben. Autos müssen auch nicht unbedingt sein, aber es ist Gedanken zum Rennsport: Rudi Michel gut, sie zu haben — daß Sport mit ihnen getrieben wird, ist weder widernatürlich noch verwunderlich. Nur der ahnungslose Rudi Michel wundert sich während der ge samten ARD-Sendung, und am meisten erstaunt ihn, daß die Rennwagen im Laufe der Jahre schneller wurden. Liegt's am Gewicht? Ihm sind sie jedenfalls zu leicht und ...