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... fertig fabriziert, trugen sie beträchtlich zur Stützung der helvetischen Zubehörindustrie und des Carrosserie-Gewerbes bei und wurden deswegen so massiv subventioniert. Da es bei Luxuswagen wie Packard oft noch Usus war, bloss ein fahrfertiges Chassis beim Hersteller zu kaufen und sich dann bei einem Carrossier das Blechkleid nach eigenen Wünschen massschneidern zu lassen, bestand seit Längerem eine rege Geschäftsbeziehung zwischen Werner Risch und dem jungen, talentierten Carrossier Hermann Graber aus Wichtrach bei Bern. Graber-Cabriolets waren «tonangebend und vorbildlich in Qualitätsarbeit und Eleganz». Graber berief sich stets auf ein mächtiges Duesenberg-Cabriolet, das eine hervorragende Referenz für sein Geschick, sein Können und seinen guten Geschmack darstellte. Werner Risch wurde Stammkunde bei Graber. Zwischen 1933 und 1939 kleidete man in Wichtrach 76 Packards ein; davon lassen sich 60 Bestellungen in den Auftragsbü- chern eindeutig Werner Risch zuordnen. Die zunehmend schwierige Lage für den Import von fertigen Fahrzeugen beflügelte den wohlhabenden Unternehmer geradezu, den hochstehenden Standard von Packard-Automobilen nach helvetischem Qualitätsempfinden noch weiter zu verbessern und für die vermehrt selbst chauffierende Klientel aufzurüsten. Zusammen mit seinem Carrossier Hermann Graber und einigen Ingenieuren der Aluminium ...