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... ge ben können. Unter 200 Wagen mußten 94 ausscheiden, von diesen hatten 74 Unfälle. In einer Kurve waren es nicht weniger als sechs Konkurrenten, die herausflogen! Ein englischer Allard mit Cadillac-Motor schleuderte, kam mit dem Heck gegen einen Felsen und fuhr ohne zu halten weiter. Ohne daß es die Fahrer merkten, brannte aber der Brennstoff. Als die Engländer hielten, war es schon allerhöchste Zeit. Der Wagen brannte völlig aus. Bonetto, der mit einem Alfa-Romeo-12-Zylinder- 4-Liter (Type 1939) fuhr, überschlug sich wäh rend der Nacht und mußte mit seinem Mon teur nicht weniger als eine Viertelstunde unter dem Wagen liegen bis man ihn entdeckte. Villoresi flog auch raus. Ascari traf schon in Enna — wo der Stützpunkt der deutschen Wagen organisiert wurde — mit völlig eingeschlagenem Heck ein. Ein 1500 ccm mit fri siertem Lancia-Aprilia-Motor, Rohrrahmen chassis und „Inter“-Karosserie, der in Agrigento an 8. Stelle (!) im Generalergebnis war, hatte einen furchtbaren Unfall. Beide Fahrer wurden sehr schwer verletzt. H. P. Müllers Neuwied-Triumph Das Eröffnungsrennen der deutschen Motorradrennsaison in Neuwied zeigte das überraschende Bild einer etwas veränderten Kräfteverteilung. Nachdem Altmeister Döring-Wiesbaden in diesem Jahre nicht mehr aktiv an Rennen teilnimmt, fuhr Ried-Kö- nigswinter auf seiner DKW einen neuen Klassen rekord. ...