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... mehr aus einer aufregend gestylten Karosserie als aus avantgardistischer Technik. Die beiden silberglänzenden Sportcoupes auf dem Goliath-Stand allerdings hat ten beides. Und dazu noch serienmässig Radio, Drehzahlmesser und Leder polsterung, was das andächtig schau ende Publikum ehrfürchtig staunen Hess. Für Staunen sorgte allerdings auch der Preis von 9700 FJM. Das war in jenen Jahren unerhört viel Geld. Ein Porsche 1300 Coupe kostete nur 500 DM mehr. Die Aluminiumkarosserien der beiden Prototypen, montiert auf der unverän derten Bodengruppe der Limousine GP 700, waren bei der Delmenhorster Karosseriefabrik Johannes Rudy von Hand gefertigt worden. Unter dem attraktiven Kleid verbarg sich eine kleine technische Sensation: Der Zwei zylinderzweitakter, von Goliath-Chef techniker August Momberger (1905 bis 1969), einem bekannten Vorkriegs rennfahrer, konstruiert, war mit ei- 50 Der Goliath-Einspritzmolor, ausyebaul gezeigt. ner Bosch-Direkteinspritzung verse hen worden, die ihm zu 29 statt der serienmässigen 24 PS verhalf. Der GP 700 Sport war einer der beiden ersten Personenwagen der Welt mit Benzineinspritzung. (Der zeitgleich vorgestellte Gutbrod Superior mit Ein spritzmotor ging erst im Herbst 1952 in Serie.) Ab November 1951 baute Goli ath das Einspritzaggregat auch in die Limousine ein [GP 700 E], der Serienan lauf begann allerdings ebenfalls erst Ende 1952. Schuld ...